SEA (AdWords) ist weiterhin ein wichtiger Werbekanal. Dieser Artikel beantwortet Fragen die uns öfter gestellt wurden.

Ähnlich zur Zielgruppe

Unter Zielgruppen bietet Google die Option „ähnlich zur Zielgruppe“ an. Wie ähnlich sind die Target Groups denn tatsächlich und ist es sinnvoll, diese Option einzusetzen? Die sogenannten Similar Audiences von Google basieren darauf, dass eine Gruppe User angesprochen wird, die ein ähnliches Online-Verhalten wie eine existierende Zielgruppe hat. Diese eignen sich gut, um die Reichweite zu erweitern und sind in der Regel qualitativ ähnlich (hochwertig) wie die eigentliche Zielgruppe, welche Ihre Website bereits besucht haben. Wie ähnlich diese Zielgruppen tatsächlich sind, kann vermutlich selbst Google Ihnen nicht exakt beantworten, da hier zum Teil schon AI (Artificial Intelligence) zum Einsatz kommt, aber aus der Erfahrung heraus empfiehlt sich die Schaltung von Anzeigen auf Similar Audiences nur in ausgewählten Segmenten. Wie bei normalen Re-Marketing-Listen gilt es auch hier darauf zu achten, dass die Similar Audience-Listen groß genug sind.

Generische Keywords?

Sollte man auf das generisch Keyword „Restaurant“ bieten? In der Tat können Sie das im Gegensatz zu sonst üblichem Anraten doch machen, ABER NUR, wenn der Werberadius sehr begrenzt ist. Also z.B. 1,5km in einer Großstadt oder 5km in einer Kleinstadt um somit „hungrige“ Spontanbesucher zu akquirieren. Das Keyword „Restaurant“ wird im Vergleich zu anderen Keywords wie z.B. „Pizzeria“ einen höheren Streuverlust mit sich bringen. Wenn Sie eine bestimmte Küche anbieten, dann verwenden Sie ruhig zusätzlich den spezifischeren Suchbegriff. Arbeiten Sie unbedingt mit den Matchtypes „Modifier“ und „Exact Match„, dann sind Sie bestens aufgestellt.

RLSA?

Sie können auch zielgruppenbasierte Anzeigen in der Google-Suche (genauer: Suchtext-Anzeigen) schalten. Mit den Remarketing-Listen für Search Ads (RLSA) können Sie ihre AdWords-Anzeigen auf bestimmte Zielgruppen ausrichten. RLSA kann man in zwei unterschiedlichen Varianten einsetzen:
Target & Bid: Sie kopieren die ursprüngliche SEA-Kampagne und verknüpfen die kopierte Kampagne mit Ihrer gewünschten Re-Marketing-Liste. Neben der Möglichkeit, ein anderes Gebot für diese Kampagne abzugeben, können Sie auch die Keyword-Liste erweitern oder verkleinern und den User so gezielter ansprechen.
Bid Only: Bietet sich an, wenn sie noch keine unterschiedlichen Ansprachen planen, sondern nur ein anderes Gebot setzen möchten. Hierfür müssen Sie die Kampagnen nicht kopieren, sondern können in der bestehenden Kampagne ein inkrementelles Gebot für eine bestimmte Zielgruppe abgeben.

Thema Anzeigenerweiterungen

Durch die Schaltung von möglichst vielen, unterschiedlichen Anzeigenerweiterungen gelingt es Ihnen, mehr Werbefläche einzunehmen und somit mehr Sichtbarkeit zu erzielen. Des Weiteren bieten Anzeigenerweiterungen auch die Möglichkeit, höhere Klickraten zu erzielen. Nicht vergessen sollte man, dass man mit einer einzigen Anzeige mehr Informationen kommunizieren kann und auch auf mehrere Seiten, z.B. im Shop verlinken kann.

Werbezeitenplaner

Bevor Sie den Werbezeitenplaner einsetzen, empfiehlt sich eine gründliche Analyse der Klick- und Conversiondaten. Falls beispielsweise sonntags die Kampagnen heruntergefahren werden sollen, weil dies ein Conversion-armer Wochentag ist, sollte unbedingt sichergestellt werden, dass dies auch ein Traffic-armer Tag ist. Falls User sonntags suchen und auf Anzeigen klicken, würde dies einen Rückgang der Conversions bedeuten. Genauso verhält es sich, wenn statt bestimmter Tage bestimmte Zeiten geplant werden sollen. Mit einem guten Tracking-Tool sind die Analysen jedoch aussagekräftig und geben einen guten Einblick.

Dynamische Suchanzeigen einsetzen?

Dynamische Suchanzeigen bieten Ihnen den Vorteil, dass Sie benutzerdefinierte Anzeigen schalten und den User gezielter ansprechen können. Das geschieht, indem der Anzeigentitel dynamisch auf die Suchanfrage und den Inhalt Ihrer Website angepasst wird. Der Einsatz ist sehr spezifisch zu betrachten und dementsprechend nur budgetabhängig einzusetzen.

Sollte man für seinen Brand-Begriff (Marke) Anzeigen schalten?

Diese Frage stelle ich immer wieder gerne in unseren Workshops. Und die Antwort lautet meist: Nein, denn mit der Brand ist man in den organischen Suchergebnissen doch bereits ganz oben. Aber eben nur dort! Studien belegen, dass man durch die Schaltung von Brand-Anzeigen 50% mehr Aufmerksamkeit erhält. Wenn Sie zudem ein gutes Ranking in der organischen Suche erzielen können, haben Sie noch mehr sichtbare Fläche eingenommen und können Ihre visuelle Aufmerksamkeit deutlich erhöhen. Sollten Sie in der organischen Suche doch mal schlechter gerankt sein, haben Sie zumindest die Garantie, dass Ihre Brand-Anzeigen geschaltet werden. Des Weiteren haben wir in verschiedenen Tests das Ergebnis erhalten, dass auch die Non-Brand-Performance sich verbessert, wenn man auf den eigenen Brand bietet, da der Anteil indirekter Conversions in den meisten Fällen sehr hoch ist.

Matchtypes für eine abverkaufsorientierte Kampagne

Es empfiehlt sich in diesem Fall, sich auf die Matchtypes „Modifier“ und „Exact“ zu konzentrieren, da man so die Streuverluste gering halten und dennoch Ideen für den Ausbau der Keyword-Listen bekommen kann.

Gesamtes Shop-Sortiment bei limitierten Budget bewerben?

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kernsortiment und bewerben Sie dieses intensiv anstatt von allem ein bisschen zu machen. Andernfalls führt es dazu, dass Sie das Potenzial Ihrer Anzeigen nicht ausschöpfen können und die Sichtbarkeit, sowie die Performance höchstwahrscheinlich darunter leiden werden. Mit dem Keywordplanner erhalten Sie einen ersten Eindruck über durchschnittliche Klickpreise sowie das zu erwartende Suchvolumen.
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Lohnt sich der Aufwand für Bing oder doch nur AdWords?

Bing Ads ähneln den Google AdWords stark, daher werden Sie keine großen Probleme haben. Die Grundlagen sind hier aufgeführt. Der Einstieg in die Bing Ads wird zudem vereinfacht, da AdWords-Konten ganz einfach in die Bing Ads-Plattform importiert werden können. In Anbetracht dessen, dass der Marktanteil von Bing Ads in Deutschland inzwischen bei über 12% liegt, die Nutzerschaft sich leicht von der auf Google unterscheidet und CPCs günstiger sind als beim Marktführer, sollte das zusätzliche Potenzial auf Bing nicht ungenutzt bleiben. Dies gilt umso mehr für Österreich!
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Automatisierte Bidding Tools – ja oder nein?

Grundsätzlich sind automatisierte Bidding Tools eine gute Erfindung. Jedoch gibt es hier von Tool zu Tool Unterschiede. Automatisierte Biddings funktionieren meist sehr gut, wenn die Kampagnen bereits eine umfangreiche Historie von mindestens sechs bis zwölf Monaten und generell ein höheres Traffic-Volumen haben. Durchaus in den Größenklassen eines großen Onlineshops! Für kleinere und neu aufgesetzte Konten ist es oft nicht erfolgreich. Ausgenommen hiervon ist allerdings das automatisierte Bidding von Google, welches für Kampagnen mit höherem Klickvolumen auch ohne historische Daten ganz gut funktioniert, da Google auf eine umfangreichere Datenbasis zugreifen kann als andere Anbieter. Generell kann es durchaus sinnvoll sein, die automatischen CPC-Gebote (eCpC) von Google zu aktivieren. Diese können auch bei neuen Kampagnen von Beginn an genutzt werden und unterstützen auch bei Kampagnen von kleinerem Volumen die Optimierung. Natürlich ist es wichtig, die Budgets, CTRs und Conversionrates im Blick zu behalten! Extreme Abweichungen aufgrund von übermäßigen CPC-Anstiegen müssen meist jedoch nicht befürchtet werden. Zu Beginn können zwar CPC-Schwankungen in den Statistiken auftauchen, aber diese pendeln sich dann auch wieder ein.

Häufige AdWords-Fehler

Unser Artikel dazu gewährt Ihnen erste Einblicke – auch zum Schmunzeln für Fortgeschrittene!

Bei der Auswahl eines SEO & Web Dienstleisters oder einer Online-Marketing Agentur oder Online-PR-Services, achten Sie zumindest auf diese Auszeichnungen:

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