Eigene Erfolgskontrolle: Interessiert mein Content die Leser?

Wer Content erstellt oder erstellen lässt möchte oft (und sollte) auch gerne wissen ob der Inhalt den Leser erreicht hat bzw. ihn interessiert. Nur so können für die Zukunft Anpassungen vorgenommen werden.

Die einfachen Contentmetriken:

Direkte Aufrufe: Ihr Artikel wird direkt aufgerufen, z.B. weil jemand sich ein Bookmark darauf gesetzt hat. Dies dürfte auf Artikelbasis eher selten passieren und in der Breite zur Betrachtung meist wenig relevant sein. Es sagt auch über die Qualität oder die Akzeptanz des Contents de facto nichts aus.

Aufrufe auf Basis einer Suche (SEO): Ein User hat Interesse am Thema „xyz“ und sucht danach. Wenn der Text SEO-optimiert ist steigt die Chance, dass er gefunden und öfters aufgerufen wird. Über die Beliebtheit, die Qualität oder die Akzeptanz des Contents sagt das noch sehr wenig aus.

Aufrufe auf Basis einer Promotion: Ein Anbieter macht auf seine Inhalte solche User darauf aufmerksam die nach einem Thema suchen (also „aktiv Suchende“ z.B. SEA mit AdWords) oder solche die aufgrund ihrer sonstigen Interessen und/oder dem Besuch spezieller Websites offenbar Interesse an bestimmten Inhalten haben (also „latente Interessenten“ z.B. per Content Promotion (Online-PR) oder Social Media Ads etc.). Über die Beliebtheit, die Qualität oder die Akzeptanz des Contents sagt das noch wenig aus.

Aufrufe auf Basis von Textlinks: Ein anderer Autor fand Ihren Artikel so interessant, dass er darauf verlinkte. Zwischen 0,0003% und üblicherweise max. 2% der Leser werden zu Ihrem Artikel weiterklicken. Die Tatsache, dass dieser eine Autor Ihren Artikel gut fand lässt allerdings noch keine Rückschlüsse auf die Beliebtheit, die Qualität oder die Akzeptanz Ihres Contents beim restlichen Publikum zu.

Die komplexeren Contentmetriken:

Viewtime bei einem Video: Sie kennen das – Sie schauen sich z.B. auf YouTube ein Video an. Und der Betreiber des YouTube Kanals kann genau sehen wie viele User haben wenigstens 25% des Video-Contents angesehen, wieviele 50%, 75% oder gar 100%. Je nach „Dramaturgie“ und den Zielen des Videoerstellers können bereits 25% oder weniger als 50% einen Erfolg darstellen.

Verweildauer auf einer Seite (ein Artikel pro Seite): Oft wird für den Erfolg eines Artikels die Verweildauer auf diesem einen Artikel herangezogen. Dies ist durchaus eine gute Annäherung. Wo liegt nun das Problem?
Sie wissen, um 100% dieses einen, langen Artikels zu lesen braucht der Leser in etwa 10 Minuten. Die Analysesoftware (z.B. Google Analytics) zeigt Ihnen an, dass die Leser im Schnitt 8 Minuten blieben. Da stellt sich zunächt die Frage: Ist die Anzahl der Leser zur Ermittlung eines Mittelwertes ausreichend groß? Wenn sie das ist, dann wären 8 Minuten extrem gut. Oder nicht? Naja, Sie wissen zwar, dass die Leser im Schnitt 8 Minuten da waren, ob sie aber ggf. verträumt zum Fenster hinaus sahen, am Telefonieren waren etc. etc. – das sehen Sie leider doch nicht. Hier kommt die Scrolltiefe ins Spiel.

Scrolltiefe auf einer Seite: Gerade bei längeren Artikeln macht eine Scroll-Tracking Analyse Sinn. Die Aufnahme von Informationen durch Content hängt u.a. von deren Platzierung auf einer Seite ab. Mittels des Messens der Scrolltiefe stellt man fest, ob einzelne Abschnitte und wichtige Informationen gelesen oder eben nicht gelesen werden. Mit Hilfe der Ermittlung der Scrolltiefe können Sie neben der Verweildauer nun auch sehen wie viele Leser (in %) sich wenigstens 25% oder 50% oder gar 100% angesehen haben. Zugegebenermaßen könnten die User auch nur Scrollen und gar nicht dabei Ihren Content lesen. In Verbindung mit der Verweildauer ergibt sich aber schon ein gutes Bild, wie viel Prozent des Inhalts im Schnitt tatsächlich konsumiert wurde. Statt 25%er-Schritte ließen sich auch andere Schrittfolgen, z.B. 10%er-Schritte aufzeichnen. Aber genau: wo finden Sie den Wert für die Scrolltiefe? Genau – standardmäßig nirgends: Aber für vieles gibt es tolle Tools und Methoden. In unserem Fall nutzen wir den Google Tag Manager (GTM) und im Google Tag Manager erstellen wir einen Tag zur Ermittlung des Scrollverhaltens. Wie das geht zeigt Ihnen dieses Video im Detail:

PS: Leider ist das Video, obwohl von dem Deutschen Julian Juenemann erstellt nur in Englisch verfügbar.
Interessenten denen der Vorgang zu komplex erscheint integrieren wir dieses Feature auf dessen Website – sprechen Sie uns an.

Bewertungen, Social Sharing & Kommentare: Diese drei Methoden sind sicherlich weitere, gute Indikatoren zum Erfolg Ihres Web-Contents. Leider sind manche Themen ungeeignet geteilt zu werden (z.B. „Krankheiten“ – wer will schon vielen sagen, dass er sich gerade für Psychosen interessiert oder danach recherchiert – könnten andere ja auf „dumme“ Gedanken kommen). Auch sind manche Themen zwar extrem interessant für die Leser, aber ggf. „political incorrect“ das zu kommentieren – Stichwort „Gutmensch“ & „Asylkrise“. Und selbst wenn dies alles nicht zutrifft – nur wenige User bewerten Inhalte, selbst wenn sie es (technisch) könnten.

Hinweis: Themen wie Messung von Interaktionen und Conversions sind nicht zwingend Content abhängig (vgl.: hier) und werden noch behandelt.
Bereits erwähnte Themen: Conversions & Conversionpages & mehr


Bei der Auswahl eines SEO & Web oder Webvideo-Dienstleisters oder einer Online-Marketing Agentur oder Online-PR-Services, achten Sie zumindest auf diese Auszeichnungen:

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