Unternehmenskommunikation = Marketing und mehr

Eine Studie von BathenJelden, die Interessenten in gedruckter Form für 40 Euro beim DMV bestellen oder kostenlos als PDF herunterladen können zeigt auf, dass 81 Prozent der befragten, rund 800 Teilnehmer es für (sehr) wahrscheinlich halten, dass das Marketing bis zum Jahr 2020 (noch) näher an den Vertrieb heranrückt. Damit wird deutlich wie z.B. Geschäftsmodelle überdacht werden müssen. In der Studie wird Rainer Hillebrand, stellvertretender Vorstandschef der Otto Group, so zitiert: „Die klassischen Strukturen einer Marketingabteilung sind überholt. In modernen Unternehmen stellt man diese strengen Strukturen nicht mehr fest. Zukünftig wird es wohl noch einen kleinen Marken- und Strategiebereich geben, der unter dem Vorstand aufgehängt ist, aber man braucht vielleicht keine eigene Marketingabteilung mehr.“

Diese Aussage wird von 79% der Mitarbeiter in Unternehmen unterstrichen, die davon ausgehen, dass Unternehmenskommunikation und Marketing zusammengelegt werden. Genau das belegt die aktuelle Studie „Marketingorganisation der Zukunft„, die der Deutsche Marketing Verband (DMV) und der Zukunftsforscher BathenJelden vorgelegt haben. Ein Grund: Arbeitsweisen und Zielgruppen würden sich immer weiter annähern.

Und es ist ja auch nicht verwunderlich, dass im digitalen Zeitalter auch PR-Verantwortliche und die Online-PR nicht nur das Image pflegen kann und muss. Vielmehr dringt auch hier die klare Messbarkeit der Ergebnisse durch. Wer mag schon Tausende oder gar Hunderttausende von Euros ausgeben ohne eine Wirkung zu sehen? Im Zeitalter der digitalen Gesellschaft ändern sich eben auch die Verfahren und Messkriterien bei der Online-PR.

Nur 23 Prozent der Befragten glauben, dass ihre Abteilung in der jetzigen Form gut für die Zukunft aufgestellt sei. Fast 50% vertritt die Meinung, Korrekturen könnten viel bewirken. Insgesamt gehen mehr als 90% der Unternehmensvertreter davon aus, dass Marketing im digitalen Wandel unternehmensintern an Bedeutung gewinne oder die Relevanz der Abteilung zumindest stabil bleibe.

Die Realität sieht aber oft ganz anders aus. Von den 30 DAX-Unternehmen haben nur 2 (BMV und VW) einen dedizierten Marketing- UND einen Marken-Vorstand. Aber leider fehlt meist ein „Digital Vorstand“ (oder Geschäftsführer), weiß Dwight Cribb. Die Zeiten der PR- und Marketingentscheidungen nach Instinkt oder ominösen Werten wie „Leser“ (welche?), „Druckauflage“ o.ä. sind vorbei. In der digitalen Welt wird alles gemessen und getrackt. Vom ersten Klick bis zum Kaufabschluss. Wer als PR- oder Marketingchef hier nicht die Regeln und Möglichkeiten kennt, ist vermutlich bald kein PR- oder Marketingmanager mehr.

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Wann wird es für PR- Marketingmanager gefährlich?

  • Ihr Vorstand oder Geschäftsführer geht auf mehr Digitalkonferenzen als Sie
  • Sie können Werte und Analysen z.B. Ihres Webauftritts nicht aufrufen, interpretieren und Maßnahmen ableiten
  • Falls Sie einen Webshop haben: Sie haben keine Log-IN Rechte und wissen auch gar nicht was Sie dort machen könnten (nicht müssen!)
  • Sie bekommen Finanzberichte als Letzter zu sehen und wissen auch nicht welcher Kanal wieviel beigetragen hat. Geschweige, dass Sie im laufenden Jahr operativ darin hätten eingreifen können

Oder Sie besitzen viel Mut und schaffen sich gleich selbst ab, wie es bei VITRA geschah. Viel mehr Eindrücke über modernes Marketing verschafft Ihnen unsere (einzige) Lieblingszeitschrift BRAND EINS in der Februar-Ausgabe 2015.

 

PR_Handlungsdruck

Quelle: Marketingorganisation der Zukunft von BathenJelden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die o.g. Studie hat als Kern 40 Einzelinterviews, u.a. mit Unternehmenslenkern und Marketingleitern, sowie einer Online-Befragung mit über 800 Teilnehmern aus dem Bereich Marketing der unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensgrößen.


Bei der Auswahl eines SEO & Web Dienstleisters oder einer Online-Marketing Agentur achten Sie zumindest auf diese Auszeichnungen:

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