10 Tipps zur Optimierung deiner Google Ads Kampagnen in der Krise

Das Thema Coronavirus dominiert derzeit überall und hält die Welt in Atem. Die COVID-19 Pandemie bringt viele Planungen in Unternehmen durcheinander.
In der aktuell schwierigen Zeit erleiden viele Unternehmen signifikante Umsatzverluste. Viele Unternehmen machen sich daher Gedanken darüber, ob es sich überhaupt weiterhin lohnt Google Ads zu schalten. Generelle Empfehlung: Ehe Dü übereilt Kampagnen pausierst oder einstellst, informiere dich umfassend und hole dir Ratschlag von Google Ads zertifizierten Experten.

Was sind Google Partner eigentlich? Oplayo ist Google Partner seit Juni 2014. Und seit April 2018 ein autorisiertes Beratungsunterhmen des BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) im Programm GO DIGITAL. Hier können wir KMUs 50% Förderung anbieten.

Eine an die Krisensituation angepasste Kampagne kann sogar eine bessere Performance erzielen als in normalen Zeiten. Generell kommt es bei der Anpassung deiner Kampagnen auf verschiedene Faktoren und Fragestellungen an:

  • Zu welcher Branche gehört dein Unternehmen?
  • Hast du eine bekannte Marke oder gehörst du eher zu den unbekannten Nischenanbietern?
  • Welche Produkte und/oder Dienstleistungen bietet dein Unternehmen an?
  • Lieferst bzw. bietest du deine Dienstleistungen lokal, regional, überregional, national und/oder sogar international an?
  • Ist dein Unternehmen eher B2B oder B2C orientiert?
  • Benötigen deine Produkte einen langen Entscheidungsweg, bis ein Kauf getätigt wird?
  • Kannst du deine Produkte und/oder Dienstleistungen derzeit uneingeschränkt/eingeschränkt oder gar nicht anbieten?
  • Unterliegt dein Unternehmen derzeit womöglich noch einem Verbot – aufgrund von engem, persönlichem Kontakt?

Fakt ist: Obwohl im Grunde sehr viele Firmen und Personen in Ihrem beruflichen und privaten Umfeld von der Corona-Krise betroffen sind, trifft es manche Betriebe einfach besonders hart.
Für Unternehmen aus den besonders betroffenen Branchen kann keine allgemein gültige Empfehlung für die Steuerung der Google Ads Kampagnen gegeben werden. Gastronomiebetriebe, Unternehmen aus Reise- und Verkehrswesen, Einzelhandel, Akademien mit Präsenzseminaren sowie Veranstalter von Messen, Konzerten und sonstigen Events sollten Ihre Konten besonders detailliert analysieren und auf Faktenbasis entscheiden.

Welche Maßnahmen können deine Ads-Kampagnen „retten“?

Die Stärke von Google Ads ist, dass du deine Kampagnen sehr flexibel gestalten und anpassen kannst. Verliere keine Zeit und Budgets, sondern handle schnell. Wenn du dir hinsichtlich der besten Option für deine Kampagnen unsicher bist, suche den Rat von einem wirklichen Experten!

Unsere 10 Optimierungs-Tipps für deine Google Ads Kampagnen in der Krise

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Tipp 1 – Budgets

Überprüfe deine Budgets in deinen Kampagnen. Achte auf Budgets die sich über mehrere Kampagnen erstrecken! Eliminiere z.B. „Kostenfresser“ und reagiere zeitnah, wenn eine Kampagne wirtschaftlich unrentabel wird. Ziel ist es, deine Liquidität zu erhalten und dennoch nicht untätig und im Markt unsichtbar zu werden. Denke hierbei, sofern möglich, auch langfristig – denn nach der Krise möchtest du dein Business noch fortführen können.

Tipp 2 – Performance

Analysiere und vergleiche die Performance deiner Kampagnen. Wähle einen Vergleichszeitraum vor der Krise und bewerte so die aktuellen Daten. Behalte dabei die KPIs im Blick: Vielleicht hast du zwar weniger Traffic aber mehr Conversions, z.B. neue Kontakte, Anfragen oder Bestellungen?

Tipp 3 – automatisierter Performance Check?

Wenn du vor der Krise alles richtig gemacht hast, z.B. mit dem Tracking und Skripten musst du nun nicht jeden Tag manuell deine Kampagnen und die Details der Kampagnen prüfen. Statt Zeit für solche manuellen Aufgaben zu verschwenden kümmere dich um die sonstigen Herausforderungen der Krise. Ein Dashboard zeigt dir Tage wie gleiche Wochentage oder Wochenenden der Krisen-Phasen auf, ebenso wie z.B. 1. bis 14. Mai vs. 1. bis 14 April 2020 (Hat sich die Lage entspannt? Bedenke – Anfang April war Ostern!)

Tipp 4 – Automatisierte Gebote

Wenn Klickpreise (englisch CPC = Cost-per-Click) wegen automatisierter Gebotsstrategien wie „Conversions maximieren“ exorbitante Höhen im Vergleich zum Standard-CPC erreichen, sollte dein Skript die Kampagnenstrategie umgestellt haben und dich ggf. auffordern „manuell“ einzugreifen oder zu „Klicks maximieren“ gehen. Hier kannst Du ein Maximum der CPCs setzen. Über € 50 pro Klick, wenn der normalerweise nur max. € 5 kostet, möchtest du nicht im Konto sehen und bezahlen.

Tipp 5 – Anzeigentexte

Prüfe deine Anzeigentexte und passe diese so an, dass die aktuellen Bedürfnisse deiner Kunden angesprochen werden. Ändere beispielsweise Aussagen wie „schnelle Lieferung“ und biete stattdessen „eine verlängere Rückgabefrist“ an. Gib deinem Kunden das Gefühl von Sicherheit – denn jedes Risiko wird derzeit eher gescheut.

Tipp 6 – Konkurrenzanalyse

Nimm dir in diesen besonderen Zeiten ein wenig Extrazeit und schaue dich um. Wie agieren deine direkten Mitbewerber? Tauchen neue Suchbegriffe auf? Wurden Kampagnen gestoppt oder geändert oder wurden gar die Aktivitäten ausgebaut? Gibt es neue Ideen, Produkte oder Dienstleistungsangebote, die du übernehmen und bewerben könntest? Z.B.: statt Präsenzseminare auf Webinare setzen?

Tipp 7 – Unerwünschte Keywords

Schalte keine Anzeigen auf Keywords zum Thema Corona. Google blockierte bereits Tausende von Anzeigen, mit denen Unternehmen Profit aus der Corona-Krise schlagen wollten. Vermeide auch „Covid 19“ oder „Corona“ in deinen Anzeigentexten zu erwähnen, weil diese vermutlich deutlich seltener ausgespielt werden.

Tipp 8 – Auszuschließende Keywords / Negativlisten

Prüfe ob es Sinn macht Keywords wie „Corona“, „Covid-19“ oder „Coronavirus“ als ausschließende Keywords zu in den Negativlisten bei Kampagnen zu hinterlegen. Wenn Du nicht gerade ein Reiseveranstalter bist, der über die Auswirkungen von Corona informiert, ist es sinnvoll verschiedene Varianten als Negativ-Keywords hinzuzufügen. So stellst du sicher, dass du kein Mediabudget verlierst und deine Marke nicht ins schlechte Licht gerückt wird.

Tipp 9 – Prüfung der Landingpage

Google liest und bewertet neben deinen Anzeigentexten automatisch die Inhalte deiner Zielseite. Der Algorithmus prüft, ob die Inhalte deiner Landingpage zu der Suchanfrage, damit zur Suchintention passt und bewertet somit die Qualität, Sinnhaftigkeit und Stimmigkeit deiner Anzeigen und Zielseiten in Bezug auf die Relevanz der Suchen. Sehr viele Unternehmen informieren ihre Kunden darüber, welche Auswirkungen und Folgen die Corona Krise auf ihr Business hat. Hier geht es häufig um aktuelle Erreichbarkeit der Mitarbeiter (Hotlines), Öffnungszeiten, Lieferzeiten oder ob Waren auf Lager, verfügbar sind. Das ist informativ, wichtig für deine Kunden, aber dennoch tückisch! Setzt dabei Google die Anzeige untypischerweise mit medizinischer Werbung
gleich und betrachtet daher die auf der Landingpage enthaltenen Keywords Corona, Covid-19 für nicht Richtlinien konform, kann es zu abgelehnten Anzeigen, ja sogar zu Domain-Sperrungen kommen.

Auszug Google Richtlinien:
Anzeigen und Zielseiten den entsprechenden Gesetzen und Industriestandards entsprechen. Für einige gesundheitsbezogene Inhalte darf keine Werbung geschaltet werden. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für gesundheitsbezogene Inhalte, die unter bestimmten Voraussetzungen zulässig sind. Einige Inhalte sind nur in bestimmten Regionen verfügbar. Überprüfen Sie daher für jedes Land, in dem Sie werben möchten, die … Google Richtlinien.

Tipp 10 – Nutze die Zeit und …

… vermeide viele weitere Fehler. Z.B. diese 10 typischen Fehler.

Fazit

Es kann nicht allgemein gesagt werden, dass Google Ads Kampagnen während der Corona-Krise pausiert oder heruntergefahren werden sollen. Ein Fehler wäre es, direkt alles abzuschalten ohne verschiedene Aspekte überprüft zu haben. Bleibe besonnen und versorge dich vorab mit allen verfügbaren Daten und Informationen, damit deine Entscheidung auf fundierten Fakten und nicht auf Angst basiert.

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