Google hat eine überarbeitete Version der 164 Seiten umfassenden Richtlinien /Search Quality Rating Guidelines) veröffentlicht, mit denen menschliche „Quality Raters“ (Qualitäts Begutachter) Online-Inhalte bewerten und Feedback an Google senden können.

Das Update der Richtlinien zur Qualitätsbeurteilung von Websites

Google hat ein Update für die Richtlinien für die Qualität der Suchqualität herausgebracht, das einige neue Fokus-Bereiche für Rater beinhaltet. Google hat weltweit mehr als 10.000 Search Quality Rater unter Vertrag, um die Suchergebnisse zu bewerten. Die Rater verwalten aktuelle Suchanfragen, die aus realen Suchen in Google stammen. Sie bewerten dann die Qualität der Seiten, die in den Top-Ergebnissen erscheinen – daher der Name „Quality Rater“.

Laut Jennifer Slegg, die die Veränderungen der Quality Rater Richtlinien über die letzten Jahre beobachtet und dokumentiert hat – dieses Jahr besonders tiefgründig – und auch bei der SMX Advanced (Search Marketing Expo) darüber gesprochen hatte, gibt es einige neue, bemerkenswerte Bereiche, auf die sich Rater laut Google konzentrieren sollen.

Der Content-Ersteller im Fokus

„Auffällig für Content Creator ist, dass die Rater laut Google nicht nur auf das Ansehen der Webseite, sondern auch auf die Creator des Contents selbst achten sollen.“, schrieb sie in einer E-Mail, in der sie Antworten zu Fragen bezüglich des Updates gab. „Das ist etwas, an dem viele Webseiten scheitern. Es gibt vielleicht eine „Über uns“-Seite, aber es mangelt erheblich an Biografien der Autoren. „Dies bedeutet auch, dass ein Auge auf die Qualität der Beitragsersteller selbst geworfen werden soll, auch, wenn diese eigentlich nicht für die Webseite arbeiten.“

„Es macht mehr Sinn für Google, Inhalte, erstellt von jemandem mit hohem Ansehen, höher zu platzieren, als Inhalte von Quellen mit niedrigerem Ansehen, da üblicherweise somit die Benutzerfreundlichkeit der Sucher steigt. Also sollten einige ihre Bios auffrischen. Das bezieht sich allerdings nicht nur auf geschriebenen Content, sondern auch auf andere Content-Typen, wie Video und Social Media.“

YouTube mit dabei

„Googles Absicht letzten Endes ist es, sicherzustellen, dass Inhalte, die von angesehenen YouTubern erstellt werden, gut gerankt sind, vor allem in einer Welt voller Fake News und Verschwörungstheorien. Großartig für diejenigen, die einen guten Ruf haben, aber für diejenigen, die (noch) keinen guten Ruf haben, bedeutet das etwas Arbeit. “

Kampf gegen Spam

Google scheint auch auf raffiniertere, subtilere Formen von Spam zu zielen, die auf dem Vormarsch zu sein scheinen. „Google bekämpft eindeutig den Krieg gegen Clickbait und bittet die Rater, Webseiten als niedrig einzustufen, wenn der Titel zu sensationell klingt oder nicht mit dem tatsächlichen Inhalt übereinstimmt. Falls das Teil der Richtlinien ist, sucht Google nach einem Weg für ihre Algorithmen, Clickbait entgegenzuwirken, entweder in jetzigen oder zukünftigen Algos.“

Content muss nützlich sein!

Eine weitere große Veränderung, die Google Rater beachten müssen, ist der „nützliche Zweck“ des Inhalts. „Auf so vielen Websites werden Inhalte ausschließlich für Google erstellt, ohne dabei den Nutzer zu berücksichtigen. Hauptsache, der Inhalt rankt mit „Keyword-Keyword-Keyword“ und hoffen, dass die Besucher sich irgendwie tiefer in die Webseite begeben, indem sie auf eine Anzeige oder einen Affiliate-Link klicken. Aber Google möchte, dass seine Rater darüber nachdenken, ob ein Inhalt einen nützlichen Zweck hat oder nicht. Dies sollte auch jeder Webseitenbetreiber, Content-Ersteller oder SEO beim Schreiben neuer Inhalte oder beim Überprüfen des aktuellen Inhalts auf einer Webseite beachten.

Das Verfahren

Quality Rater können die Google-Ergebnisse nicht direkt ändern. Es wird nicht dazu führen, dass die Seite gesperrt wird oder die Platzierung verliert, wenn ein Rater eine bestimmte Website als minderwertig markiert. Stattdessen werden die von Quality Raters generierten Daten dazu verwendet, Googles Suchalgorithmen zu verbessern, ein automatisiertes System von gerankten Seiten zu erstellen. Im Laufe der Zeit können sich diese Daten dann auf Seiten mit niedriger Qualität auswirken, die von Ratern erkannt wurden. Der Algorithmus wirkt sich also auch auf Seiten aus, die nicht überprüft wurden!

Google hat diese Richtlinien erstmals im Jahr 2015 veröffentlicht und seitdem mehrfach überarbeitet. Die jüngsten Änderungen betreffen Themen wie das Aufspüren von Fake News, voreingenommener oder beleidigender Inhalte und anderer Faktoren, die Google in den als problematisch ansieht, wenn es um Suchergebnisse geht.

Lesen Sie die aktualisierten „Google Search Quality Rating Guidelines“ hier.

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