Im Online Marketing sollte man SEO und SEA unbedingt miteinander kombinieren

Was unterscheidet SEO von SEA?

SEO und SEA funktionieren theoretisch auch unabhängig voneinander. Allerdings zeigt die Praxis, dass eine Kombination beider Maßnahmen langfristig einen größeren Wertbeitrag liefert. Um die Interdependenzen zu interpretieren, ist es wichtig, sich genauer mit den Unterschieden von SEO und SEA zu beschäftigen.

SEO und SEA – das ist SEM

Das Kürzel SEO steht für die Search Engine Optimization, neuerdings auch Search Experience Optimization genannt wird. Beides ist zutreffend, denn dabei stehen die Aufbereitung (Content) von Websites für Suchmaschinen und das Ziel einer guten Nutzererfahrung (z.B. Navigation) im Vordergrund. Priorität hat dabei die gute Platzierung in den organischen Suchergebnissen. Die Abkürzung SEA leitet sich vom englischen Begriff Search Engine Advertising ab. Es ist ein üblicher Fachbegriff für gezielt platzierte Anzeigen in den Suchergebnissen. Beide Maßnahmen steigern somit die Sichtbarkeit einer Website im weiteren Sinn insgesamt auf der (im besten Fall: ersten) Ergebnisseite. Allerdings kommen unterschiedliche Hilfsmittel zum Einsatz und verursachen unterschiedliche Kosten. Außerdem gibt es keine Übereinstimmung bei der Wirkungsdauer.

Warum die Kombination aus SEO und SEA sinnvoll ist

Die Argumente für die Kombination beginnen bei der Wirkungsdauer. SEA zielt auf eine kurzfristige bessere Darstellung des Unternehmens / des Angebots, bringt aber im eigentlichen Sinn keine Verbesserung der Sichtbarkeit. Der Traffic und die Conversions können kurzfristig gesteigert werdern. Bei SEO steht eine langfristige Steigerung im Fokus. Wer SEO und SEA geschickt kombiniert, erzielt nicht nur in der Startphase einer neuen Website den besseren Erfolg. Der Vorteil der parallelen Anwendung der „Werbestrategien“ zeigt sich bei einer Betrachtung des Aufbaus der von Google gelieferten Ergebnisseiten. Ganz oben zeigt Google Websites, die nur auf den ersten Blick wie „normale“ Suchergebnisse wirken. Auf den zweiten Blick präsentiert sich die Kennzeichnung mit dem Zusatz „Anzeige“. Allerdings gibt es seit einiger Zeit den Trend, dass die Google-Nutzer sehr wohl auf diese Anzeigen klicken. Die User suchen gezielt nach Suchergebnissen die ihnen trotz der Kennzeichnung das bessere Ergebnis bringen. Wer in den SERPs eine solche Werbe-Kennzeichnung eher meidet, der sucht in der Regel nach kostenlosen Lösungen.

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Gutes SEO ist kein Muss – bei der Nutzung von SEA, aber hilfreich

Die beworbene Website sollte auch auf der ersten Seite in den organischen Suchergebnissen, nebst den Anzeigen, auftauchen. Sonst geht Trust verloren und User wandern ggf. zu Konkurrenten ab, die es bis auf die vorderen Plätze der organischen Suchergebnisse geschafft haben. Parallel kommt eine psychische Besonderheit des Menschen zum Tragen. Bei der Kombination einer SEA-Platzierung mit einem Top-Ranking stolpern Google-Nutzer gleich mehrfach über die gleichen Angebote. Das quittiert das Unterbewusstsein mit der Annahme, dass es sich um einen wichtigen und guten Anbieter handeln muss. Damit steigt die Bereitschaft, eines der beiden Ergebnisse zu klicken. Das heißt, SEO und SEA fördern sich gegenseitig. Zudem können Unternehmen die SEA-Kosten mit einer hochwertigen SEO reduzieren.

Wie können Unternehmen das Optimum im Online-Marketing herausholen?

Die bestmöglichen Resultate bei überschaubaren Kosten erfordern eine kluge Planung (Tracking) und Vorbereitung. Dabei benötigt die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einen längeren Vorlaufzeitraum als die Suchmaschinenwerbung (SEA). Der Grund liegt klar auf der Hand. Die Aufträge für bezahlte Anzeigen in den Suchergebnissen kann Google de facto sofort ausführen. Bei der SEO-Optimierung zeigen sich die Resultate mit einer Verzögerung. Selbst im günstigsten Fall müssen Betreiber von Websites damit rechnen, dass es erst nach Monaten zu Veränderungen im Ranking kommt. Das trifft auf beide Hauptbereiche der Suchmaschinenoptimierung zu. Dabei handelt es sich um die On-Page-Optimierung (technische Umsetzung, Webdesign, Inhalte) sowie die Off-Page-Optimierung. Letztere umfasst beispielsweise die Arbeit in Sozialen Netzwerken und den Aufbau hochwertiger Links. Der Startschuss fällt stets mit der On-Page-Optimierung. Danach folgt die Off-Page-Optimierung und bei einer guten Conversion-fähigen Website oder LandingPage parallel dazu die Suchmaschinenwerbung. Wer sich an diese Vorgehensweise hält, hat die besten Erfolgschancen.

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