SEO bei Online-PR ein Muss!

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Laut Umfragen machen 50 Prozent der Firmen mit ihrer Website keinen (direkt oder indirekt messbaren) Umsatz. Zwanzig Prozent haben noch gar keine Website. Was nutzt Ihnen ein technisch perfektes System oder eine Website, die jeden Design-Award gewinnt, wenn die Website keine Resultate bringt? Und die meisten Firmen im Mittelstand haben keine PR- oder Marketing-Abteilung, die sich um eine erfolgreiche Internet-Strategie kümmert. Andererseits gibt es über 300.000 mit Content befüllte Websites in Deutschland. Jeweils ein mehr oder weniger großer Ausschnitt aus den 300.000 Websites ist Ihr Mitbewerb! Wie dabei aus der Masse sich herausheben?

Und dennoch glauben noch immer viele PR-Verantwortliche mit eigenem Online-Angebot(en) und sogar Anbieter für Online-PR, man könnte auf „SEO“ auch nur ansatzweise verzichten. In 99% aller Fälle können Sie nicht darauf verzichten! Dazu muss man aber SEO und seine Ziele verinnerlichen und nicht mit bösen Google-Tricks gleichsetzen. SEO setzt zunächst immer guten, den Leser informierenden Content voraus. Was guter Content ist entscheidet der User, z.B. mittels der Verweildauer auf einem Artikel. Aber bevor er verweilen kann, muss der User den Artikel finden.

Manche PR Manager glauben nun, dass Texte ähnlich wie in Print durch „Inspiration„, „Navigation„, „Websitearchitektur“ oder „Links“ gefunden werden. Das alles trifft durchaus zu, leider aber zu einem erschreckend geringen Prozentsatz. Auch Social Media von verwaisten oder nicht klar fokussierten Profilseiten und bei nicht-emotionalen Produkten bringt nicht nennenswert Besucher. Dieser Fachblog „PR im Web“ dagegen erhält über 30% der rund 50.000 Besucher über Social Media Traffic. Nur deshalb, weil er nur zum Thema Online-PR, SEO und Social Media neutral informiert. Aus Sicht eines budgetverantwortlichen PR-Managers ist die Erstellung und Platzierung eines nicht-SEO-optimierten Artikels bei Kosten von mehr als 50 Euro pure Verschwendung. Dabei wäre es mit der Befolgung einer Anleitung von max. 10 SEO-Schritten (PDF) durchaus möglich, den Text nicht nur dem Leser, sondern auch der Suchmaschine „schmackhaft“ zu machen. Das nachfolgende Chart wird in diesem PDF genau erklärt:

textstruktur

SEO: Ziele und Grenzen verstehen

Immer wieder hören wir dann: Ja, SEO, schön und gut, aber mit dem von mir gewünschten Keyword (hier als Beispiel „Winterreifen„) bin ich mit dem SEO-optimierten Artikel auch nach Wochen und Monaten nicht in den TOP 10 oder wenigstens TOP 20 gelandet.  Hier setzt die oft kleinteilige und individuelle Arbeit einer guten SEO- und Content-Qualitäts-Agentur lange vor der Texterstellung an!

  • Hat dieses Keyword das Potential für eine TOP-Position?
  • Wie stark ist der Mitbewerb, um das Wort und genügt dafür nur ein Text ohne Links von aussen?
  • Auf welchem Portal soll der Beitrag platziert werden und hat er dort in diesem Umfeld eine Chance auf Visibilität und Aufrufe?
  • Wenn die Anzahl der Aufrufe in schwierigen Umfeldern gering ist: Welche Maßnahmen unternimmt der Online-PR Dienstleister um relevante Leser zu gewinnen?
  • Ist das Keyword eher Interessen- oder Conversion* orientiert? (*Passt somit eher zu einer E-Commerce Website).
  • Mache ich mit dem ausgewählten Keyword ggf. sogar meinem eigenen Kunden mit seiner Webpräsenz Konkurrenz?
  • … u.v.m.

Texte streuen, egal ob in Print oder Online, ist fragwürdig. Im Bereich Online solche doppelten Inhalte (Duplicate Content) MIT Links (das ist der Punkt!) zu verbreiten, ein Gefahrenrisiko für Ihre Website!!!

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SEO – 2 Beispiele im direkten Vergleich

Hier (im Chart unten links) wie es korrekt gemacht wird: Wir nehmen an, das gewünschte Keyword ist in der Tat Winterreifen. Mit Tools wie Sistrix, Onpage.org und MOZ erkennt man sofort, wer damit vorne liegt und woran das liegt. Zum Beispiel erkennen wir, dass die bestens besuchte Seite ReifenDirekt immer ganz vorne mit dabei ist. Auch die Namen ATU, Vergoelst, reifen.com etc. tauchen weit vorne auf. Hier ist ein interessengeleitetes Longtail-Keyword in einem umkämpften Markt wesentlich hilfreicher, als zwingend auf das sehr breit angelegte Hauptkeyword zu setzen. Dementsprechend ist z.B. die Phrase „Winterreifen Sicherheitsprofiltiefe“ eine mögliche, sinnvolle Alternative. Klar suchen danach viel viel weniger Personen, aber die, die danach suchen, haben ein klares Informationsbedürfnis zu einer Anforderung an einen Winterreifen. Dagegen ist bei einem Text mit der Keywordphrase „Mythos Winterreifen“ oder „Vorurteilen Winterreifen“  ein Fokus oder gar eine Recherche wie in Schritt 8 im PDF zu Keywords null erkennbar. Aber die Krönung ist die Feststellung für wen der Beitrag verfasst wurde und wie man Do Follow Links vermeintlich durch 2 Zielseiten zu kaschieren versucht!

seo_no_seo(per Klick aufs Bild vergrößerbar)

Online-PR Artikel MIT DO FOLLOW Links gegen Bezahlung straft Google ab!

Zu diesem umfangreichen Thema finden Sie ausführliche Infos bereits hier. Anbieter im Segment Print-PR sind in aller Regel leider oft Lichtjahre von guten Online-PR-Dienstleistern mit fundiertem Web-Know-How entfernt. Leider!

Wer Online-PR effektiv betreiben möchte, muss sich auskennen. Sind Sie fit? Oder glauben Sie Beratern, die nicht vom Fach sind?

Bei der Auswahl eines SEO & Web Dienstleisters oder einer Online-Marketing Agentur oder Online-PR-Services, achten Sie zumindest auf diese Auszeichnungen:

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