Google hat kürzlich verkündet, dass man durch die Einbindung eines SSL-Zertifikats einen kleinen Rankingvorteil ergattern kann.

Google führt weiterhin aus, dass dieser Vorteil nur ein wirklich kleiner Benefit ist. Aber eben doch ein Vorteil. Klar ist somit auch, dass dieses Signal weniger stark sein wird, als die anderen, klassischen Rankingfaktoren wie Links, hochwertiger Content usw. – aber durchaus vergleichbar mit Page Speed und Responsive Design.

Basierend auf den Tests von Google, habe dies für weniger als 1% der globalen Suchanfragen wirklich Bedeutung, aber man habe sich entschlossen, die Seiten, die SSL verwenden, zu stärken. Warum, erkläre ich Ihnen später noch.

Auch Matt Cuts kündigte es ja bereits auf der SMX an, dass er sehr gerne einen SSL-Ranking-Faktor hätte. Nur 5 Monate später ist es also soweit. Der Matt eben…

 

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SEO-Probleme bei der Umstellung

Eigentlich sollten Sie keinerlei Ranking-Probleme durch die Umstellung bekommen. Google hat die Webmaster bereits informiert, dass es seit Jahren keine Probleme durch eine Umstellung von HTTP zu HTTPS gibt. Sie sollten jedoch unbedingt die Geschwindigkeit Ihrer Seite im Blick haben und gegebenenfalls reagieren. Auch ist es wichtig, alle URLs mit HTTPs auszustatten (Bilder und Videos nicht vergessen) und eben nicht nur Teile.

Google verspricht sogar in Zukunft so viele Informationen wie möglich zu diesen Thema zur Verfügung stellen.

Kurz mal gelacht, wir kennen ja alle den „Kryptischen Matt“ 🙂

Aktuelle Tipps von Google zum Thema SSL

  • Überlegen Sie sich genau, welche Art von Zertifikat Sie benötigen: Ein einzelnes Zertifikat, ein Multi-Domain-Zertifikat oder ein Wildcard-Zertifikat.
  • Verwenden Sie 2048-Bit-Zertifikate
  • Verwenden Sie relative URLs
  • HTTPS nicht vom Crawling „aussperren“, beispielsweise über die robots.txt
  • Ermöglichen Sie Google, so viele Seiten wie möglich zu crawlen und setzen Sie das Noindex-Tag sparsam ein.

Sie haben bereits SSL?

Sofern Sie bereits SSL haben, müssen sie theoretisch nichts mehr tun.

Warum nur theoretisch?

Weil gerade viele Online-Shops das Zertifikat nur für Checkout-Seiten verwenden. Typischerweise haben Content- und Produktseiten eher kein Sicherheitszertifikat. Um die kleinen Rankingvorteile zu nutzen, sollten Sie HTTPS für die gesamte Domain verwenden und nicht nur für Teilbereiche.

Warum macht Google das?

Eigentlich auch ganz klar. Google ist bestrebt den Usern die best-möglichen Ergebnisse zu liefern. Nur so kann Google langfristig erfolgreich bleiben. Und somit müssen auch Webmaster alles dafür tun, hochwertige Seiten und Inhalte zur Verfügung stellen. Ein Webmaster, der bestrebt ist, seinen Usern sichere Inhalte zu liefern, wird sicherlich auch seine Seite besser pflegen und userorientierter handeln.

Im Jahr 2010 machte Google die Website-Geschwindigkeit zum Ranking-Faktor. Anfang 2013 bestätigte Matt Cutts, Responsive-Sites „belohnen“ zu wollen.

Was passierte?

Seitenbetreiber kümmerten sich massenhaft um Servergeschwindigkeiten und die Optimierung der Seiten für mobile Endgeräte.

Im September 2013 bestätigte Google weiterhin die Einführung der verschlüsselten Suche, im April 2014 wurde diese sichere Suche auf Klicks auf Adwords-Anzeigen ausgeweitet.

Und jetzt eben das HTTPS.

Auf jeden Fall sollten Sie nicht in Panik verfallen. Lassen Sie sich Zeit und bereiten Sie den Übergang zu HTTPS gut vor. Vergessen Sie keine URLs, Bilder, Videos und Co. – denn sonst wird der kleine Vorteil schnell zu einem großen Nachteil.

Fazit: Kannste machen!

Bildquelle: © Pavel Ignatov – Fotolia.com

Bei der Auswahl eines SEO & Web Dienstleisters oder einer Online-Marketing Agentur oder Online-PR-Services, achten Sie zumindest auf diese Auszeichnungen:

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