In den letzten Jahren stiegen die Websitezugriffe per Smartphones im Vergleich zu den Zugriffen per Desktops dramatisch an. Während man früher darauf achten musste, dass man auf dem Desktop gut ranked hat sich das in 2017 gedreht. Und Google hat reagiert und seinen „Mobile Index“ zum Primärindex erklärt. Desktop ist bei Usern und Google nur noch sekundär. Und:

Mit diesen 6 Schritten machen Sie sich startklar für Googles Mobile-First Index

Um festzustellen, ob Ihre Website in Googles Mobile-First-Index enthalten ist, sollten Sie zunächst Ihre Protokolldateien überprüfen. Wenn Sie eine Zunahme der Smartphone-Googlebot-Aktivitäten feststellen, könnte dies darauf hindeuten, dass Ihre Website im Mobile-First Index auftaucht.
Zwar wurde Googles neuer Index noch nicht komplett veröffentlicht und auch ein Termin für den finalen Rollout steht bislang noch nicht fest. Trotzdem gibt es Websites, die in letzter Zeit in den neuen Index transformiert wurden. Google hat bestätigt, dass es ein paar wenige Seiten für den Mobile-First-Index freigegeben hat und dass das Team diese Seiten zu Testzwecken regelmäßig überprüft. Da die Umstellung nicht von heute auf morgen stattfinden kann, sondern schrittweise umgesetzt wird, führt Google bereits erste Tests durch.
Über die Log-Dateien Ihres Webservers können Sie ganz einfach herausfinden, ob Sie bereits im neuen Google-Index aufgeführt werden oder nicht. Der Grund dafür ist, dass in den Access-Logs die Aktivitäten des Google-Bots nachvollzogen werden können. Zuletzt basierte das System auf einem Desktop-First-Index, in welchem das Verhältnis von Desktop- und Mobile ca. 80/20 entsprach.
Ist Ihre Seite bereits im neuen Index gelistet, ermöglicht dies dem mobilen Google-Bot ein Plus an Interaktion. Dadurch werden Sie sowohl in Ihren Protokollen als auch in den Snippets der Suchergebnisse eine verbesserte Crawling-Rate des Smartphone Google-Bots wahrnehmen. Auch der Content auf den Google Cache-Seiten wird von den mobilen Seiten Ihrer Website stammen.
Ihre Seite hat bessere Chancen in den neuen Index aufgenommen zu werden, wenn sie bereits Responsives Design verwenden. Der Grund liegt darin, dass die Ansichten zwischen mobiler und Desktop-Darstellung hier weniger Unterschiede aufweisen.
So können Sie sich ad hoc über die Google Search Console einen Überblick verschaffen wie hoch Ihr mobiler Traffic im Vergleich zum Desktoptraffic ist:
Mobile und Desktop Traffic in der Google Search Console
Um sich für den Mobile-First Index bereit zu machen, hat Google im Webmaster Central Blog einige Ratschläge für den Umgang veröffentlicht.
Hier die 6 wichtigsten Punkte, die Sie unbedingt beachten sollten:

  • 1. Stellen Sie sicher, dass die mobile Version Ihrer Seite ebenso gehaltvollen und qualitativen Content bietet wie Ihre Desktop-Version. Dazu gehören Texte, Bilder (mit ALT-Attributen) und Videos in den üblichen crawl-baren und indexierbaren Formaten.
  • 2. Strukturierte Daten sind wichtig für die Indexierung und für Suchmerkmale, welche Userinnen und User bevorzugen: Sie sollten sowohl auf der mobilen als auch auf der Desktop-Version Ihrer Seite verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass URLs innerhalb der strukturierten Daten für die mobile Version auf mobilen Webpages up-to-date sind.
  • 3. Metadaten sollten auf beiden Versionen der Seite verwendet werden. Diese sind unabdingbare Hinweise darauf, welcher Content sich auf der Seite befindet, sodass dieser indexiert und ausgeliefert werden kann. Stellen Sie auch sicher, dass Titel und Meta-Descriptions auf beiden Versionen der Seite gleich sind.
  • 4. Für Verlinkungen mit separaten mobilen URLs (m.-dot Seiten) sind keine weiteren Änderungen notwendig. Für Seiten, welche separate mobile URLs verwenden, behalten Sie den bereits existierenden Link rel=canonical und den Link rel=alternative als Element zwischen den verschiedenen Versionen.
  • 5. Überprüfen Sie hreflang-Links auf separaten mobilen URLs. Wenn sie das Element link rel=hreflang für eine Internationalisierung verwenden, sollten Sie zwischen mobiler und Desktop-URL separat verlinken. Der hreflang-Link Ihrer mobilen URLs sollten auf andere Sprachversionen auf anderen mobilen URLs verweisen. Außerdem sollten Sie Desktop- mit anderen Desktop-URLs verlinken, indem das Element hreflang link verwendet wird.
  • 6. Stellen Sie sicher, dass der Server, welcher Ihre Seite hostet, genug Kapazitäten bietet, um eine potenziell erhöhte Crawling-Rate zu ermöglichen. Dies gilt nicht für Seiten, die ein responsives Webdesign und dynamic serving verwenden, sondern nur für Seiten, auf welcher die mobile Version separat gehostet wird, wie zum Beispiel m.beispiel.com.

Details zum Thema in Englisch.

Die Bedeutung von Daten für Ihre Zukunft:

Bei der Auswahl einer Online-Marketing Agentur oder Online-PR-Services, achten Sie zumindest auf diese Auszeichnungen:

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